Besuch der Gedenkstätte Dachau

W9a und 9b besuchen KZ-Gedenkstätte

Am 22. Mai besuchten die Klassen W9a und W9b im Rahmen des Unterrichts im Fach Geschichte und Sozialkunde die KZ-Gedenkstätte in Dachau bei München.

Nach intensiver Vorbereitung im Unterricht durch die Lehrkräfte Frau Smekal und Herrn Schmid erreichten die Klassen am frühen Vormittag den Zielort und die geleitete Führung durch Mitarbeiter der bayerischen KZ-Gedenkstätten begann mit einer Erklärung des Lagerkomplexes und der ehemaligen SS-Kaserne, wo heute die bayerische Bereitschaftspolizei Quartier bezogen hat. Der Weg der Häftlinge während der Nazidiktatur wurde eindrucksvoll und anschaulich nachgezeichnet. So führte der Weg durch das Jourhaus mit dem bekannten und zynischen „Arbeit macht frei“ im Tor über den Appellplatz zu dem ehemaligen Verwaltungsgebäude. Hier wurden die Schülerinnen und Schüler durch die Dauerausstellung geführt. Zeitzeugenberichte, viele Originalfotos und Gegenstände gaben einen emotionalen Einblick in die Verhältnisse und Organisation des Lagers. Danach wurden die Lebensbedingungen der Häftlinge in den rekonstruierten Lagerbaracken auf erschütternde Weise deutlich. Zum Schluss wurde die sogenannte „Baracke X“ besichtigt. Hier befinden sich Gaskammer, Totenkammern und Krematorien. Da der Originalzustand weitestgehend erhalten ist, war dies der emotionalste Teil des Besuchs, der bei allen Beteiligten viele Fragen und Fassungslosigkeit hinterließ.

Beendet wurde die zweieinhalbstündige Führung mit einem Zitat Max Mannheimers, einem Überlebendem des Holocaust und ehemaligem Häftling im KZ-Dachau: „Ihr seid nicht verantwortlich für das, was geschah. Aber dass es nicht wieder geschieht, dafür schon!“

Im Anschluss erkundeten die Schülerinnen und Schüler selbstständig den Lagerkomplex, bevor die Heimreise angetreten wurde.