Text von Ben Leo Peinl, W8a:
Am Freitag, dem 27.3.2026, kamen Herr und Frau Walther zu uns in die W8a und haben einen Workshop mit dem wichtigen Thema „Zivilcourage“ durchgeführt.
Zu Beginn bildeten wir einen Stuhlkreis und bekamen unsere Namensschilder. Herr Walther verteilte Bilder auf denen verschiedene Arten von Gewalt zu sehen waren. Hierzu bekamen wir die Aufgabe die Stufen der Gewalt, die auf den Fotos zu sehen war, in eine Skala von 1-10 (1= wenig Gewalt/10= viel Gewalt) zuzuordnen. Nachdem wir die Bilder zugeordnet hatten, wurde das Ergebnis mit allen besprochen. Die Meinungen waren unterschiedlich, da jeder seinen eigenen Kompass benutzte und hier auch schon klar wird, dass das Opfer die Schwere von Gewalt einordnet und nicht die Außenwelt.
Nach diesem Thema bekamen wir eine andere Aufgabenstellung: Zwei unserer Mitschüler wurden aus dem Klassenzimmer geschickt und sollten beim Zurückkommen so tun, als wären sie neu an unserer Schule. Wir anderen bekamen die Aufgabe uns so zu verhalten als wären wir in der Pause. Als unsere Mitschüler wieder in das Klassenzimmer zurückkamen, ignorierten wir sie. Bei dieser Übung sollten wir verstehen, wie schlimm es ist, ausgeschlossen zu werden. Auch hier haben wir gemeinsam besprochen, wie blöd dieses Verhalten eigentlich ist.
Zum Abschluss des Workshops haben wir noch eine Praxisübung durchgeführt, die für jeden von uns bemerkenswert war:
Hierbei ging es um eine Vertrauensübung. Es standen sich jeweils vier Personen gegenüber und hielten die Hände zusammen. Ein Schüler stand auf dem Tisch mit dem Rücken zu den Personen gewandt. Dieser ließ sich fallen und die anderen fingen ihn auf.
Diese Übung sollte uns zeigen, wie wichtig eine Gemeinschaft, die den Einzelnen auffängt, ist und dass man nur gemeinsam stark ist. Das heißt auch, dass die Gemeinschaft auf ihre Mitglieder in ihrem Umfeld achten muss und wenn erst keiner reagiert, dass der Einzelne eingreifen und eben ZIVILCOURAGE zeigen muss.